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Indien: Tischsitten

In den Restaurants wird in der Regel mit Messer und Gabel gegessen. Kommen Sie aber einmal in die Verlegenheit, ohne Besteck essen zu müssen, dürfen Sie nur die rechte Hand dazu verwenden. Gewöhnungsbedürftig ist für den Europäer, dass nach dem Essen oft laut und hemmungslos gerülpst wird. Achtung: Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, von den Tischmanieren auf den Bildungsstand schließen zu wollen!

Bieten Sie einem Inder nie an, aus einem Glas zu trinken, das bereits ein anderer benutzt hat. Der Speichel gilt als unrein (deshalb wird in Indien auch nicht so viel geküsst). Aus diesem Grund vermeidet der Inder auch die Berührung des Mundes. Er schiebt sich beispielsweise Nüsse nicht in den Mund, sondern wirft sie lieber aus ca. 30 cm Entfernung in den Mund.

Bieten Sie Hindus kein Rind- und Schweinefleisch, Moslems kein Schweinefleisch an. Wenn Sie Gastgeber sind, sorgen Sie dafür, dass unbedingt auch mehrere vegetarische Gerichte angeboten werden. Ansonsten wird meist Hühnchen und Lamm/Hammel serviert.

In den Hotels und in den großen Städten gibt es viele Lokale, die internationale Gerichte anbieten. Nicht jeder Inder trinkt Alkohol, besonders zum Essen - Wasser sollte immer auf dem Tisch stehen und Fruchtsäfte sollten immer angeboten werden. Ansonsten wird abends gern ein Drink in der Bar genommen - vorzugsweise importierter Whiskey.

Birgit Rupprecht-Stroell: Stil und Etkette: Indien.
ISBN 978-3-939397-29-8
31 Seiten, 10,00 Euro
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