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Stil und Etikette in Brasilien -
Tischsitten und Trinkgelder

Das Frühstück fällt karg aus, dafür wird mittags ordentlich gespeist, meist zwischen 12 und 14 Uhr. Abends isst man nach 19 Uhr, offizielle Essen beginnen nicht vor 22 Uhr. Es wird viel Kaffee getrunken - stark und mit reichlich Zucker. Einen cafezinho trinkt man in jeder Lebenslage und auf jeden Fall als Abschluss einer Mahlzeit. Ansonsten gibt es Bier, Wein, Schnaps und Likör.

Es ist nicht üblich, mit der Hand zu essen. Alles wird mit dem Messer geschnitten, nicht etwa mit der Gabel zerteilt. Es ist nicht üblich, mit der Hand zu essen.

Erstaunlicherweise geht es beim Essen relativ ruhig zu - hier wird ausnahmsweise einmal nicht so viel geredet. Die Tischsitten entsprechen den unseren.

Bei privaten Einladungen sitzen Männer bei Männern und Frauen bei Frauen - meist jeweils an einer Seite des Tisches.

Wenn es sich um eine Einladung handelt, dann zahlt der Gastgeber. Sonst bietet oft die ranghöchste Person an, die Rechnung zu übernehmen. Dann gehört es zum guten Ton, sich ein wenig darum zu streiten, wer die Rechnung übernimmt. Gibt es weder einen Gastgeber noch jemanden, der die Rechnung übernimmt, dann wird der Betrag lediglich durch die Anzahl der Esser geteilt, nicht berücksichtigt wird, wer wie viel gegessen oder getrunken hat. Keinesfalls wird - wie bei uns - die Rechnung nach Konsum des Einzelnen detailliert abgerechnet. Jeder legt seinen Anteil auf den Tisch.

Birgit Rupprecht-Stroell: "Stil und Etikette - Handbuch Brasilien"
ISBN 978-3-937887-92-0
8,00 Euro, 27 Seiten, DIN A4
Ratgeber bestellenVerlag interna, Auguststr. 1, 53229 Bonn

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